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1.    Zielstellung:

Im Erdgeschoss des Pfarrhauses Dittersdorf befinden sich derzeit ein Gemeinderaum, eine Küche, ein von der jungen Gemeinde genutzter Raum, die Kanzlei, sowie der Flur und die Toiletten. In diesen Räumen findet im Wesentlichen das Gemeindeleben ( Beratungen, Gemeindetreffen, Chorproben, Junge Gemeinde, Büroarbeiten usw.) statt. Eine grundhafte Erneuerung bzw. Sanierung der Räume ist in den letzten Jahrzehnten nicht vorgenommen worden. Die vorhandenen Toilettenräume sind in einem schlechten Zustand und räumlich so eng, dass eine Nutzung, vor allem von älteren Menschen, nur eingeschränkt möglich ist. Für Behinderte sind diese garnicht nutzbar. Da die Räume nur über eine Treppe zu erreichen sind, ist es behinderten Menschen nicht, oder nur mit fremder Hilfe, möglich Veranstaltungen zu besuchen, sowie Sprechzeiten in der Kanzlei wahrzunehmen.
Mit den geplanten Um- und Anbauten sollen nachfolgend aufgeführte Ziele erreicht werden:
- uneingeschränkter Zugang ins Ergeschoss für behinderte und ältere Menschen (Rollstuhlfahrer, Rollatornutzer udgl.)
- durch neue Toilettenräume und den Einbau einer Behindertentoilette eine wesentliche Verbesserung der Bedingungen für die Toilettennutzung
- Schaffen eines abschließbaren Archivraumes
- Schaffen eines neuen Jugendraumes, als Ersatz für den wegfallenden JG-Raum
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Kanzlei
- Verbesserung des Zugangs zum und damit der Nutzung des Gemeinderaumes
- Verbesserung des Gesamtzustandes durch notwendige Sanierungen an der Bausubstanz

2. Bestandteile:

Das Vorhaben besteht aus einem Anbau an der Ostseite des vorhandenen Gebäudes und Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Erdgeschoss des Altbaues.

Anbau:

Über den Anbau wird der behindertengerechte Zugang zum Gebäude realisiert.
Im Anbau werden nachfolgende Räume untergebracht:
- Jugendraum
- Flur
- Behinderten-WC
- WC Damen
- WC Herren

Die Außenwände werden aus 24 cm dicken POROTON- oder Porenbetonsteinen errichtet, die eine Außendämmung aus Mineralwolle erhalten.
Die tragende Mittelwand (Flur/Jugendraum) wird aus 17,5 cm dicken POROTON- oder Porenbetonsteinen errichtet, die übrigen Trennwände als Metallständerwand mit Gipskartonbekleidung. Im Toilettenbereich werden diese Wände als Montagewände für die Sanitärinstallation gebaut.
Der Anbau erhält ein 5 Grad geneigtes Dach aus beschichtetem Stahlblech, welches auf einer Dachkonstruktion (Sparren/Pfetten) aus Nadelholz aufliegt.
Die Dämmung aus Mineralwolle wird im Deckenbereich verlegt.
Gegründet wird der Anbau auf Streifenfundamenten aus Beton. Zwischen der vorhandenen Geländeoberfläche und dem Fußboden ergibt sich ein Hohlraum, der weitgehend mit vorhandenem Aushubmaterial verfüllt wird. Um zu verhindern, dass ggf. Schäden im Fußboden durch unterschiedliche Setzungen des Auffüllmaterials auftreten, wird über der Auffüllung eine Betonsteindecke eingebaut.
Fenster und Türen werden aus Holz mit 3-fach-Verglasung eingebaut. Die Fenster im Jugendraum erhalten Sonnenschutzjalousien.
Alle Außenbauteile erreichen mindestens die nach EnEV erforderlichen Wärmedurchgangs-koeffizienten (U-Werte).
Die Toiletten werden mit den erforderlichen sanitären und lüftungstechnischen Einrichtungen ausgerüstet. In der Behindertentoilette werden behindertengerechte Einrichtungs-gegenstände eingebaut und sie erhält zusätzlich eine Duschanlage.
Alle Räume werden mit den erforderlichen Beleuchtungs- und Elektroanlagen, sowie der
IT-Technik ausgestattet.

Außenanlagen

Der Zugang zur Eingangstür im Anbau wird behindertengerecht als Betonpflasterfläche ausgebildet. Die Mindestbreite beträgt 1,50 m, das Gefälle maximal 4%.
Das Gelände wird an die neuen Gebäude- und Wegehöhen angepasst.
Die vorhandene Regenwasserleitung verläuft unter dem Anbau und behindert diesen lage- und höhenseitig. Deshalb wird außerhalb des Anbaues eine neue Regenwasserleitung verlegt. Die Schmutzwasserableitung erfolgt über die vorhandene SW-Leitung.  

Umgestaltung und Sanierung Erdgeschoss

2.3.1 Gemeindesaal:

Jetzige Nutzung: Gemeinderaum



Maßnahmen:

- Versetzen der Eingangstür, Schließen des Mauerwerks an der jetzigen Tür
- Doppelfenster aufarbeiten, Innenfenster neu verglasen
- Einbau einer Gipskartondecke
- Fußbodenbelag erneuern
- Außenwand an Nordseite dämmen und sanieren
- Installation neuer Decken- und Wandleuchten
- erforderliche Elektroinstallationsarbeiten und IT-Anschlüsse
- Malerarbeiten

2.3.2 Küche:

Jetzige Nutzung: Küche

Maßnahmen:

- Erneuern des Verbundfensters
- Malerarbeiten

2.3.3 Kanzlei:

Jetzige Nutzung: Junge Gemeinde

Maßnahmen:

- Schließen Fenster Ostseite
- Doppelfenster aufarbeiten
- Fußbodenbelag erneuern
- erforderliche Elektroinstallationsarbeiten und IT-Anschlüsse
- Malerarbeiten
2.3.4 Garderobe / Archiv:

Jetzige Nutzung: Kanzlei

Maßnahmen:

- Einbau von Trennwänden als Metallständerwand zur Trennung Garderobe / Archiv
- Einbau einer Tür sowie Lüftungsschlitzen zum Archivraum
- Doppelfenster ausbauen und Schaffen des Durchganges zum Anbau
- Fußbodenbelag erneuern
- erforderliche Elektroinstallationsarbeiten und IT-Anschlüsse
- Malerarbeiten

2.3.5 Abstellraum:

Jetzige Nutzung: Toiletten

Maßnahmen:

- Komplettabbruch der Innenwände und sanitären Installation und Türen
- Einbau einer neuen Tür zum Flur
- Abbruch der vorhandenen Wandfliesen und Neuverputzen der Wände
- Fenster aufarbeiten
- Fußbodenbelag erneuern
- erforderliche Heizungs- und Sanitärarbeiten, wie z. B. Rückbau der sanitären Anlagen und der Heizung, sowie ggf. Anpassung an vorhandene Leitungssysteme
- erforderliche Elektroinstallationsarbeiten
- Malerarbeiten

2.3.6 Flur/Eingangsbereich:

Geplante Nutzung: Flur/Hauseingang

Maßnahmen:

- Ausbau der Türanlage zwischen Eingangsbereich und Flur/Garderobe
- Erneuern der Türanlage zum Obergeschoss durch eine feuerhemmende Türanlage
- Dämmung an den Außenwänden im Eingangsbereich
- Fenster aufarbeiten
- Fußbodenbelag einschl. Stufen erneuern
- erforderliche Elektroinstallationsarbeiten
- Malerarbeiten

3. Bauabschnitte:

1. BA: - Errichten des Anbaues im Roh- und Ausbau, incl. aller Installationsarbeiten  
- Errichten der Außenanlagen
         - Umbau des vorhandenen JG-Raumes zur Kanzlei
Damit wird die weitere Nutzung des Pfarrhauses in der Phase der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Erdgeschoss des Altbaues ermöglicht.

2. BA: - Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Erdgeschoss des vorhandenen Gebäudes

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